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Weihnachtsturnen unterm Schwibbogen
Sonntag, 09. Dezember 2012

Weihnachtsturnen unterm Schwibbogen

Mit eisiger Kälte empfing Schwarzenberg am Samstag die Sportakrobaten, die aus sechs Bundesländern zum zwölften Erzgebirgscup in die Ritter-Georg-Halle strömten. Drinnen in der vom SAV Schwarzenberg aufwändig hergerichteten Halle wurde es den Gästen jedoch rasch wieder warm, erst beim Wettkampf, später bei der "Feuerwerk der Akrobatik"-Show.

In zwei Kategorien - Kat. A: Junioren und Senioren, Kat. B: Jugend - ging es um die vielen Pokale und Medaillen. Erstmals seit der Deutschen Jugend-Meisterschaft zeigten auch Max Hoppe und Jonas Conrad aus Leipzig wieder ihr Können. Die Bronzemedaillengewinner bei der diesjährigen Jugend-WM in Orlando hatten über den Sommer mit Fußproblemen bei Jonas zu kämpfen. So ganz hundertprozentig auf den Punkt klappten ihre Saltos zwar noch nicht wieder, aber das Wichtigste: Sie sind wieder fit, arbeiten zielstrebig auf die Junioren-Europameisterschaft 2013 hin und sind dabei sogar sehr optimistisch: "Platz fünf ist drin!", gibt Max selbstbewusst als Ziel vor.

Insgesamt mischte sich beim letzten Wettkampf des Jahres auch viel Spreu zwischen den Weizen. Das angekündigte neue Senioren-Herrenpaar des TuS Hellersdorf kam doch nicht. Kerstin Stein und Alexandra Kober, das neue Senioren-Damenpaar des SC Riesa, das im Fall des Falles wohl bei den World Games für Deutschland in die Bresche springen müsste, zeigte sich im Vergleich zum Sachsenpokal schon deutlich verbessert. Die Tageshöchstnote holten sich Katharina Bräunlich, Laura Jolitz und Flora Sochor vom Dresdner SC vor ihren Teamkolleginnen Nora Schäfer, Luise Zscheile und Emilia Winter. Alles Weitere in der Siegerliste.

Mit nur sieben Blöcken war der Wettkampf leider recht flugs vorüber und sowohl die Akrobaten als auch die Zuschauer konnten sich noch ausgiebig auf die abendliche Show vorbereiten: teils in der Sporthalle, um den Auftritt nochmals durchzugehen, teils aber auch auf dem Weihnachtsmarkt.

Akrobatik am Vertikaltuch"Feuerwerk der Akrobatik" aus Atlantis

Den Großteil des Abends bestritten die Gastgeber wie gewohnt selbst: Wieder und wieder traten die Akrobatinnen des SAV Schwarzenberg auf die Matte - von den Kleinsten mit süßen Tänzen über die Großen mit gekonnter Akrobatik bis hin zu den Oldies - und zeigten, dass sie über ein unglaublich großes Repertoire an Auftritten und offenbar auch einen gigantischen Kleiderschrank verfügen. Viele Teilnehmer des Erzgebirgscups, die Ehemaligen des SV TuR Dresden, drei richtig gute Tanzgruppen, ein Artist am Vertikaltuch und last but not least ein flottes Sängerduo komplettierten das abendfüllende Programm. Trotz seiner Dauer von fast vier Stunden wurde das "Feuerwerk der Akrobatik" nie wirklich langweilig - ein größeres Kompliment kann man allen Akteuren auf der Matte wohl kaum machen.

Für die Ansage konnten die Schwarzenberger echte Prominenz gewinnen: Klaus Köste, Turn-Olympiasieger in der Disziplin Sprung von 1972 in München. Allein: Wer bei Olympia gewinnt, gibt nicht zwangsläufig später auch einen guten Moderator ab. Zum Schutz von Köste muss man allerdings sagen, dass er von den Ausrichtern zumindest im ersten Teil des Abends in eine Rolle gezwängt wurde, die weder zu ihm noch zum Programm passte. Und zwar in die des Intellektuellen, der aus seinem Ledersessel mit Leselampe heraus die Geschichte des mythischen Inselreichs Atlantis als Überleitung zwischen den einzelnen Programmpunkten mehr oder weniger holprig verlas. Insbesondere war es dabei problematisch, dass der inhaltliche Bezug zwischen Mythologie und den diversen Darbietungen doch mehr als dürftig war, schließlich waren die wenigsten Nummern gezielt für diesen Abend und diese Story konzipiert: Dass beispielsweise die (Wettkampf-)Übung von Nico Schott und Nadine Hofmann aus Pfungstadt plötzlich "die Geburt der Aphrodite, der 'Schaumgeborenen'," darstellen sollte, erstaunte die beiden wahrscheinlich doch sehr.

Trotzdem ist der Versuch, der Veranstaltung auf diese Weise etwas Tiefgang [kleines Atlantis-Wortspiel] verleihen zu wollen, natürlich aller Ehren wert. Und das "Feuerwerk der Akrobatik" war wie gesagt unterm Strich wirklich sehenswert, nicht zuletzt auch weil die Veranstalter bei der Ton- und Lichttechnik offenbar keine Kosten und Mühen gescheut haben, um alles möglichst professionell zu präsentieren. Von zig Boxen und Scheinwerfern über einen Showlaser bis hin zur Nebelmaschine war alles vorhanden.

Alleinstellungsmerkmal Hauptsponsor

Da merkt man eben doch, dass der SAV Schwarzenberg als einziger Sportakrobatikverein in Deutschland einen echten Hauptsponsor hat. Seit zwanzig Jahren halten die Firma Turck Beierfeld und ihr Geschäftsführer Eberhard Grünert den Sportakrobaten nun schon die Stange. Die Firma ist weltweit führend im Bereich Industrieautomation und produziert mit 400 Mitarbeitern am Standort Beierfeld bei einem Jahresumsatz von 45 Mio. Euro beispielsweise Sensoren mit allerlei Messtechnik für Roboter.

"Die Werbung bringt uns nichts, wir verkaufen deswegen kein Stück mehr", sagt Grünert, schließlich seien seine Kunden Firmen und nicht Privatleute. Das Sponsoring der Sportakrobaten sei rein soziales Engagement für die Region. "Regine und Karl-Heinz Schreier leisten hier seit Jahrzehnten sehr gute Arbeit mit in der Spitze 80 Mädchen, die sie trainieren. Das unterstützen wir." Wie viel genau die Sportakrobaten von ihm bekommen, will Grünert nicht verraten, aber "in etwa ein Mittelklasse-Wagen ist es schon jedes Jahr."

 

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